Wissenswertes über Salz

Von Michaela Abel|Januar 13, 2015|Gesundheitstipps|

„Alles Leben hat seinen Ursprung im Meer, und wer sich dem Meer öffnet,
findet Anregung und Entspannung!“

Hippokrates von Kos

 

Wissenswertes über Salz

Die Ähnlichkeit mit Meerwasser: Unsere Körperflüssigkeiten enthalten die gleichen Salze in fast gleichen Mischungsverhältnissen wie das Meerwasser, bzw. aus dem Meerwasser entstandene Natursalze! Unser Blut ist verändertes Meerwasser!! Im Mutterleib besteht die Umgebung aus Wasser und Salz.

Die 84 Elemente jedoch, die im Wasser der Ozeane enthalten sind, die unseren Globus bedecken, sind dieselben, die sich auch in unserem Blutkreislauf wieder finden. Natrium, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Brom, Mangan, Selen, Jod, Eisen Kalium, Magnesium und wie sie alle heißen sind in ähnlicher Zusammensetzung in unserem Körper vorhanden wie in den Weltmeeren. Liegt hierin der Grund für die Sehnsucht des Menschen nach dem Meer, von der ein Fischer oder Seefahrer, der ohne das Meer nicht sein kann, ebenso befallen ist wie der Urlauber, der mit entspanntem Gesicht vom Strand aus dem Spiel der Wellen zuschaut?

Wenn wir eine Muschel an unser Ohr halten, glauben wir darin das Rauschen des Meeres zu hören, dabei ist es das Rauschen unseres eigenen Blutes, dem wir lauschen. Blut und Wasser schwitzen wir, wenn wir unter Druck geraten, ohne uns über diese Formulierung viele Gedanken zu machen. Die Sprache enthält viele urtümliche Wahrheiten wie diese, die uns oftmals nicht bewusst sind: Blut und Wasser sind die Lebenssäfte, ohne die wir nicht sein können.

 

Die richtige Verwendung macht Salz gesund! Salz gehört zu den Basis- Lebensmitteln

Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollten wir am Tag 4 Gramm Salz zu uns nehmen. Der Durchschnittsbürger konsumiert im Schnitt die vierfache Salzmenge. 16 g bis 20g statt der empfohlenen 4 g.

Kaum eine Speise wird nicht mit Salz gewürzt. Nicht ohne Grund galt Salz lange Zeit als besonders wertvoll und hat sich so seinen Beinamen “Weißes Gold” verdient. Doch oft werden die Speisen übersalzen und das kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Wie kommt es aber zu diesem Übermaß? Alle abgepackten Lebensmittel enthalten viel Salz. Es dient der Haltbarmachung. Daneben sind die größten Salzbomben, Brot, Wurst, Käse. Zusätzlich salzen wir unser Ei, geben Salz in Kochwasser, über das Steak, auf die Tomaten usw. Daraus folgt, dass wir bei diesem Konsum zu viel Wasser mit uns herumtragen, welches im Gewebe abgelagert wird. Das Wasser wird im Bereich zwischen Fett und Muskel gespeichert. Die Haut wirkt aufgeschwemmt und sieht knautschig aus.

Wo und wie kann ich Salz einsparen? Fangen Sie beim Würzen an, kein oder weniger Salz ins Kochwasser. Verwenden Sie stattdessen mehr Gewürze und Gemüsebrühe (ohne Salz). Wir brauchen circa 2 Wochen um uns von dem intensiven Salzgeschmack zu entwöhnen.

Ohne Salz ist Leben jedoch nicht möglich. Jeder kleinste Vorgang in unserem Körper erfordert Salz bzw. seine Mineralstoffe in ionisierter Form. Ohne Salz könnten wir nichts tun, weder den Arm heben noch einen Schritt tun, ja noch nicht einmal einen Gedanken fassen.

Wir sollten für eine gesunde Ernährung das naturbelassene Salz der Urmeere (Steinsalz und Kristallsalz) oder auch jenes der heutigen Ozeane (Meersalz, Fleur de Sel) für unsere Speisen verwenden. Koch- bzw. Speisesalz welches im Supermarkt verkauft wird und das in fast allen Fertigprodukten der Lebensmittelindustrie enthalten ist, gehört nicht mehr zu den naturbelassenen Salzen. Es handelt sich um kein ganzheitliches Lebensmittel. Es wurde aufwändig industriell verarbeitet, gebleicht, bei hohen Temperaturen gesiedet und gereinigt (= raffiniert), so dass es – und so schreibt es das Gesetz vor – nur noch aus Natriumchlorid besteht.

Statt der übrigen im naturbelassenen Salz noch vorhandenen Mineralstoffe (z. B. Kalium, Magnesium etc.) und Spurenelemente (z. B. Selen, Silizium, Zink etc.) enthält Industriesalz einen interessanten „Ersatz“, nämlich verschiedene Chemikalien. Dazu gehören Riesehilfen (Anti-Klumpmittel, z. B. Aluminium(hydr)oxid oder Kaliumhexacyanidoferrat(II)) sowie Jod- und Fluorverbindungen zur vermeintlichen Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen und Karies.

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